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Wettbewerb WF-Mechanik

ARGE Unisono Architekten + Arch. Stephan Prossliner
Standort: Vahrn, Südtirol
Verfahren: Geladener Wettbewerb I 2. Preis
Bilder: Unisono Architekten  I  Arch. Stephan Prossliner

 

Ziel des Entwurfes ist es, die bestehende Architektursprache anzuerkennen (Bürogebäude), sie in die Gestaltung aufzunehmen, aber mit neuen Ausformungen weiterzuführen. Es liegt nahe, dass die neue Fassade eine Metallfassade sein soll, welche die handwerklichen Fähigkeiten der Firma WF Mechanik aufzeigt, Eleganz ausstrahlt und einen Beitrag zu Stärkung des Firmenprofiles leistet. Wie auch der Schneider Maßanzüge und Kleider anfertigt, sehen auch wir uns als Scheider des neuen Firmengeländes. Unser Entwurf greift dabei die geometrische Grundform des Balkongeländers – die Raute auf. Wie ein engmaschiges Netz, umhüllt Sie das Gebäude C. Von weiten ist die Grundform ablesbar. In unterschiedlichen Falt- und Formstudien wurde diverse Muster studiert welche bei näherer Betrachtung ein verspieltere Erscheinung erkennen lässt. Dieses Spiel entsteht durch die Knickungen der Fassadenpaneele. Diese Knickungen leiten das Licht je nach Jahreszeit und Sonnenstand bestmöglich in das Gebäude und schützt umgekehrt vor Überhitzung. Dabei soll sich auch das bestehende Stiegenhaus bestmöglich in der Gestaltung unterordnen. Daher sehen wir die Schließung der frontseitigen Fenster unter Beibehaltung der beiden stirn-seitigen Elemente vor, und würden die Fassade als grobe Putzoberfläche, wie jene des Bürogebäudes ausführen. Dadurch wird eine vertraute Oberfläche geschaffen und eine Verknüpfung mit dem Bestand und deren Formensprache hergestellt.